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Aktuelle Meldungen

Flugbeschränkungen durch Vulkanasche

Die Vulkanasche-Wolke aus Island führt derzeit zu erheblichen Einschränkungen im Luftfverkehr. Nach neuester Lage wird seitens des BMVBS vom Erlass einer generellen VFR-Flugbeschränkung abgesehen. Am Flugplatz Schönhagen gibt daher zur Zeit keine Einschränkungen.

Allerdings sollte folgende Navigationswarnung, die per NOTAM publiziert wurde, beachtet werden:

A1202/10 EDGG EDWW EDMM Vulkanaktivität

Langen Bremen Munich - 15.04.2010 22:30 bis 18.04.2010 23:59 est

EDGG EDWW EDMM: Aufgrund von erheblicher vulkanischer Aktivitaet des Vulkans Eyafjallajokull, Island, werden VFR-Fluege eindringlich darauf hingewiesen, die relevanten deutschen SIGMETS, ASHTAM und NOTAM zu beachten. Detaillierte Informationen koennen beim AIS-C und dem Fluginformationsdienst eingeholt werden. Im ICAO EUR Doc 019 (VOLCANIC ASH CONTINGENCY PLAN EUR REGION) werden einige Bedrohungen fuer Luftfahrzeuge, die in Vulkan-Aschewolken einfliegen, beschrieben. Es muss darauf hingewiesen werden, dass das kontaminierte Gebiet nicht notwendigerweise sichtbar ist. Die Verantwortung zur Durchfuehrung des Fluges verbleibt beim verantwortlichen Luftfahrzeugfuehrer. Die Flugsicherung erteilt keine IFR-Freigaben fuer Fluege, die kontaminierte Gebiete (basierend auf der aktuellen SIGMET-Information) durchfliegen wuerden. SFC-UNL.

Informationen liefern auch die aktuellen Sigmets des DWD 

Historische Austellung eröffnet

Seit dem Ende der 20er Jahre wird zwischen Schönhagen und Trebbin geflogen. Der Flugplatz Schönhagen hatte in jeder Epoche seiner nunmehr acht Jahrzehnte dauernde Gesichte immer eine wichtige Bedeutung für die Region. In vielen Familien rund um Schönhagen gibt es Menschen, die früher am Flugplatz gearbeitet haben oder heute noch in einer der ab diesem Jahren über 30 Firmen dort tätig sind. Bevor die alten Bilder und Geschichten verloren gehen, hat sie der Flugplatz in einer historischen Ausstellung festgehalten. Auf acht Tafeln, aufgeteilt in die einzelnen Epochen, werden Menschen und Ereignisse gezeigt, die den Flugplatz bewegt haben.

Die Ausstellung kann täglich von 8 bis 19 Uhr besichtigt werden.

Baubeginn neue Einstellhalle

Dem aktuellen Winterwetter zum Trotz beginnen am Montag, den 11.01.2010 die Bauarbeiten für eine neue Einstellhalle. Die Halle wird östlich der Zufahrt zum Terminal, gegenüber Halle O liegen. Sie hat eine Grundfläche von 100 x 25 m² und wird auf vier Drehtellern Platz für ca. 26 Flugzeuge bieten. 

Die Fertigstellung ist im April geplant.

Einstufung von LFZ mit erhöhtem Schallschutz ab 01.01.2010

Zum 31.12.09 läuft die Übergangsfrist nach § 4 (2) der Landeplatz- Lärmschutzverordnung- LLV aus. Propellergetriebene Flugzeuge und Motorsegler, die vor dem 1. Januar 2000 gebaut wurden, entsprechen ab dem 1.01.2010 erhöhten Schallschutzforderungen nur noch, wenn sie die in Anlage 2 zur LLV festgelegten Lärmgrenzwerte bei Kapitel 6 - Flugzeugen um mindestens 6 dB(A) statt bisher 4 dB(A) und bei Kapitel 10 Flugzeugen um mindestens 7 dB(A) statt bisher 5 dB(A) unterschreiten. Betroffen sind 2.250 deutsch registrierte LFZ, von denen nur 250 mit moderatem Aufwand auf die neuen Grenzwerte umrüstbar wären. Für die anderen LFZ wurden Ende der 90er Jahre Grenzwerte festgelegt, mit denen die technische Entwicklung nicht mithalten konnte.

Wenn die betroffenen Flugzeughalter ab 1.01.2010 nicht mehr in den Genuß der flugbetrieblichen und kostenmäßigen Erleichterungen des erhöhten Schallschutzes kommen, werden sie geneigt sein, bei anstehenden Überholungs-/ Austauschmaßnahmen auf  Schallschutzmaßnahmen zu verzichten. Diese kosten je nach Muster mehrere Tausend Euro. Dabei reduzieren sie die Triebwerksleistung und erhöhen den Treibstoffverbrauch.

Um zu verhindern, daß eine mangelhafte Verordnung zu einem Anstieg des Fluglärms in der Umgebung des Flugplatzes Schönhagen führt, werden wir  zumindest über die Entgeltordnung weiterhin Anreize schaffen, die vorhandenen Schallschutzmaßnahmen aufrecht zu erhalten.

Daher werden am Flugplatz Schönhagen die Landegebühren für alle Luftfahr-zeuge, die bis zum 31.12.2009 in der Entgeltkategorie „Erhöhter Schallschutz" eingestuft waren, auch weiter in dieser Kategorie abgerechnet.